Schlagwort-Archiv: rot-grün

Rot-Grün bündelt in der Schlussmobilisierung deutschlandweit die Kräfte

KreideDer unwürdige Zweitstimmenstreit zwischen den angeblichen „Wunschkoalitionspartnern“ Union und FDP macht deutlich, dass Schwarz-Gelb ein Auslaufmodell ist und auf nichts als den Machterhalt fixiert ist. Anders bei Rot-Grün: Statt sich auf den letzten Metern in schwarz-gelber Manier gegenseitig um die Stimmen aus dem eigenen Lager zu prügeln, gibt es – auch mit Unterstützung von #bewegungjetzt – zwischen Sozialdemokraten und Grünen Schulterschlüsse im ganzen Bundesgebiet. So schließen sich SPD und Grüne in vielen Wahlkreisen zusammen und werben mit viel Verve und vielen guten Argumenten gemeinsam für den Politikwechsel.

Wie bereits Weiterlesen

Die Sache mit den Erststimmen: Intelligent für den rot-grünen Wechsel stimmen_Beitrag von #bewegungjetzt-Mitinitiator Tobias Dürr

Dürr KopieDie Initiative #bewegungjetzt ist angetreten, um im Bundestagswahlkampf 2013 mit aller Kraft das progressive Bündnis von SPD und Grünen zu unterstützen. Nicht die eine Partei oder die andere – sondern ausdrücklich beide zusammen wollen wir vorne sehen. Denn nur Rot-Grün insgesamt verspricht den vorwärtsgewandten Politikwechsel, den unser Land jetzt dringend braucht. Wir sind überzeugt: Rot-Grün ist mehr als eine taktische Zählgemeinschaft, sondern bildet – mit den jeweils besonderen und einander ergänzenden Akzenten der beiden Parteien – als Gesamtpaket die politische Kraft, die Deutschland endlich auf einen zugleich fortschrittlicheren und nachhaltigeren Kurs bringen wird. Die Gründe für diese Einschätzung haben wir in unserem Rot-Grünen Manifest zusammengefasst.

Zum gemeinsamen Ziel, dem erbarmungswürdigen Treiben der Regierung Merkel/Rösler ein Ende zu bereiten, tragen rot-grüne Wählerinnen und Wähler Weiterlesen

„Wir dürfen uns unterscheiden. Wichtig ist, dass wir gemeinsame Ziele haben. Und die haben wir“ Peer Steinbrück und Jürgen Trittin im SPIEGEL-Doppelinterview

SPIEGEL

Berlin, 9. September 2013_Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl veröffentlicht Der SPIEGEL ein Doppelinterview mit Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und dem Spitzenkandidat der Grünen, Jürgen Trittin. Trotz aller Bemühungen der Interviewer, Differenzen und Distanz der beiden Spitzenpolitiker und ihrer Parteien in den Mittelpunkt zu stellen, wird schnell klar: Rot-Grün zieht an einem Strang.

Trotz offensichtlicher unterschiedlicher Akzentuierungen der Parteien in Bezug auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind sich SPD und Grüne in der Grundrichtung Weiterlesen

Eine erfolgreiche Energiewende gibt es nur mit ROT-GRÜN. Und ROT-GRÜN kann gelingen_Aufruf von Hermann Ott

Ott, Hermann

 

Liebe Leute,

ich wende mich heute an Euch nicht mit launigen Wahlkampffotos oder Sprüchen, sondern mit einer Bitte. Ein rot-grüner Wahlsieg wird verdammt knapp – aber er ist möglich!

Es gibt eine große Einigkeit darüber, was am Ende das Ergebnis bestimmt: Die Wahlbeteiligung! Der Merkel-Wahlkampf zielt auf Einschläfern ihrer Gegner – wir müssen alles mobilisieren, was wir können. Deshalb meine Bitte an alle, dass wir uns nicht auch einschläfern lassen!

Das wird ein Foto-Finish und wird sich auf den letzten Metern entscheiden. Jede Stimme zählt! Denkt daran, dass es in Niedersachsen ein paar Dutzend Stimmen waren, die die Wahl entschieden haben. Weiterlesen

Rot-Grün vs. Schwarz-Gelb im Kanzlerduell: #bewegungjetzt lädt alle MitstreiterInnen herzlich zum Public Viewing ein!

kanzlerduell

Am Sonntag, dem 1. September um Punkt 20.30 Uhr treten an: der rot-grüne Herausforderer Peer Steinbrück gegen die schwarz-gelbe Amtsinhaberin Angela Merkel. Wer hat die besseren Antworten auf die aktuellen politischen Herausforderungen? Wer macht im direkten Aufeinandertreffen die bessere Figur und kann in der Zuschauergunst Gewinne einfahren?

Im Kanzlerduell geht es nicht um alles. Aber um sehr viel. So gibt es drei Wochen vor der Bundestagswahl keine klare Mehrheit für eines der beiden Lager. Klar ist: Ein für Rot-Grün erfolgreich verlaufendes Duell könnte eine ungeheure Dynamik auslösen – und die anvisierte Aufholjagd in den letzten Tagen vor der Wahl richtig befeuern.

Grund genug für #bewegungjetzt, das Kopf-an-Kopf-Rennen intensiv auf den Sozialen Medien zu begleiten. Dafür haben wir den bewegungsticker eingerichtet, der u.a. einen gebündelten Nachrichten-Überblick liefern wird. Zugleich lädt #bewegungjetzt alle MitstreiterInnen im Raum Berlin ganz herzlich zum Public Viewing ein. Los geht´s um 19.30 Uhr im Alois S (Senefelderstr. 18, S-Bahn Prenzlauer Allee). Ladet gern Eure Facebook-Freunde ein und kommt zahlreich vorbei! Bitte Smartphones dabei nicht vergessen.

Noch eine Bitte zum Schluss: Benutzt in euren Tweeds und Posts rund ums Kanzerduell bitte so oft es geht unseren Hashtag (“#bewegungjetzt”). Nur so werden wir mit unseren rot-grünen Botschaften zu einer hörbaren Stimme im Netz – und darüber hinaus.

Gegen Rot-Grün kann künftig keine Politik gemacht werden_Gastbeitrag von Volker Best

bewegungjetzt_volker best mit logoDie von derzeit allzu guten Umfragewerte gesegnete Union steckt in einer strategisch äußert ungünstigen Lage: Sollte es für Schwarz-Gelb reichen, sähe sich Merkel einer rot-grün(-rot)en Ablehnungsfront in der Länderkammer gegenüber. Und sowohl in einer Großen als auch in einer schwarz-grünen Koalition würden SPD bzw. Grüne durch ein Spiel über die Bande mit dem Wunschkoalitionspartner im Bundesrat gegenüber der Union gestärkt. Man kann es drehen und wenden wie man will: Egal wie die Wahlen im September ausgehen werden, kann gegen Rot-Grün künftig kaum Politik betrieben werden.

Im kürzlich an gleicher Stelle veröffentlichten Beitrag „Wunschkoalition, mit klarer Agenda, handlungsfähig sucht… Wähler!“ habe ich auf die Perspektiven einer künftigen rot-grünen Bundesregierung in der Länderkammer hingewiesen. Mein Fazit: Die Chancen einer eventuellen rot-grünen Bundesregierung, ihre Politik auch im Bundesrat durchzusetzen, fallen deutlich besser aus als für die anderen, demoskopisch besser dastehenden Koalitionsvarianten Schwarz-Gelb, Schwarz-Rot und Schwarz-Grün. Dies ist allein schon deshalb ein relevanter strategischer Befund, da nach wie vor fast alle bedeutsamen Gesetze die mehrheitliche Zustimmung des Bundesrates benötigen. Somit stellen die Mehrheitsverhältnisse in der Länderkammer bei der Gestaltung der Bundespolitik einen ganz entscheidenden Machtfaktor dar. Während ich in meinem letzten Blogbeitrag Rot-Grün als Koalitionsoption in den Blick genommen habe, möchte ich dieses Mal zusätzlich die schwarz-gelben, schwarz-roten und schwarz-grünen Machtperspektiven in der Länderkammer beleuchten. Weiterlesen

Kleines Geld, große Wirkung: Ab sofort kannst du den rot-grünen Wahlkampf mit einer Spende an #bewegungjetzt unterstützen

254238_586086918078697_617475793_n#bewegungjetzt wird durch ein hochmotiviertes Team ehrenamtlicher Mitstreiterinnen und Mitstreiter realisiert. Bis zum Wahltag am 22. September haben wir noch viel vor – und dafür brauchen wir das nötige Kleingeld. Damit wir weiterhin lautstark für Rot-Grün trommeln und vor allem unsere vielen Vor-Ort-Aktionen umsetzen können, kannst Du uns unterstützen, indem Du z.B. 5, 10, 20 oder 50 Euro an folgendes Konto überweist*:

Dr. Andreas Köhler, Kontonummer: 1015956889 BLZ: 12030000 Verwendungszweck: Unterstützung bewegungjetzt.de

Wir versprechen Dir mit wenig Geld große Wirkung! Im Voraus herzlichen Dank!

* Bitte beachte, dass wir als Initiative von Privatpersonen leider keine Spendenbescheinigung ausstellen können.

Schleusen auf für Rot-Grün! Wie zwei Direktkandidatinnen den Schulterschluss zwischen SPD und Grünen aktiv leben

254238_586086918078697_617475793_nEin eindrucksvolles Motiv hatten sich Annalena Baerbock (Grüne) und Andrea Wicklein (SPD) für ihren gemeinsamen #bewegungjetzt-Wahlkampfauftritt ausgesucht: Die Schleuse im brandenburgischen Kleinmachnow thront mächtig über dem Teltowkanal. Genau der richtige Ort für die Direktkandidatinnen im Wahlkreis 61, um ihre Botschaft publik zu machen: „Schleusen auf für Rot-Grün!“

Für die Politikerinnen ist das Bündnis aus Grünen und Sozialdemokraten nicht nur eine Zweckpartnerschaft oder ein strategisches Bündnis, wie es in den letzten Tagen wieder öfter zu lesen war – es geht ihnen um den gesellschaftspolitischen Neuanfang . „Schwarz-Gelb ist gleichzusetzen mit völligem Stillstand. Damit wir die nächsten vier Jahre nicht wieder mit einer Regierung ohne Ideen und Perspektive verschwenden, kämpfen wir für den rot-grünen Wechsel“, sagt Andrea Wicklein. Weiterlesen

Wiesbaden zeigt, wie‘s geht: Rot-Grüner Schulterschluss führt zu Wahlerfolg_Gastbeitrag von Constantin Schäfer

constantin„Sensation in Hessen“, „Überraschungssieger SPD“, „CDU verspielt Zehn-Punkte-Vorsprung“ – so und ähnlich titelte die überregionale Presse im März dieses Jahres über die politischen Ereignisse in Wiesbaden. Doch was war in Hessens Landeshauptstadt eigentlich passiert?

Bei der Oberbürgermeisterwahl am 24. Februar hatte der amtierende OB Helmut Müller (CDU) mit 48,0% etwa zehn Prozentpunkte Vorsprung vor dem SPD-Kandidaten Sven Gerich. Aufgrund des Verfehlens der absoluten Mehrheit musste dennoch die Stichwahl die Entscheidung bringen. Und da wurde es dramatischer als erwartet: Innerhalb von nur drei Wochen holte der Herausforderer Gerich seinen Rückstand vollständig auf und siegte schließlich am Ende eines außergewöhnlichen Wahlkrimis mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,8 Prozent. Die CDU verlor damit seit der Bundestagswahl 2009 die 27. Großstadt-Bürgermeisterwahl in Folge, DIE ZEIT bescheinigte den Konservativen endgültig ein „Großstadt-Fiasko“.

Im Hinblick auf die aktuellen Umfragewerte zur Bundestagswahl erscheint ein genauerer Blick auf das Wiesbadener Frühlingsmärchen vielversprechend. Wie konnte es zu dieser fulminanten Aufholjagd kommen? Weiterlesen

„Die Grüne Partei ist der wichtigste Verbündete der Sozialdemokratie“_Gastinterview mit Colin Crouch

coulin crouch mit logoEr hat die Postdemokratie erfunden und ist einer der scharfsinnigsten Kritiker des Neoliberalismus. In seinem neuen Buch „Jenseits des Neoliberalismus. Ein Plädoyer für soziale Gerechtigkeit“ fordert er eine >>durchsetzungsfähige Sozialdemokratie<<. Im Gespräch mit Fabian Heppe und Marius Mühlhausen spricht Colin Crouch über die Bundestagswahl und die Notwendigkeit einer rot-grünen Bundesregierung.

Colin Crouch, bald wählt Deutschland eine neue Regierung. Sie fordern, dass sich die Politik vom Neoliberalismus verabschiedet. Welche Rolle spielt dabei der Ausgang der Wahl?

Colin Crouch: Die einzige deutsche Partei, die den neoliberalen Kurs der vergangenen Jahre vollständig fortsetzen will, ist die FDP. Falls es zu einer Neuauflage der jetzigen Regierung kommt, wird ein weiteres Mal der neoliberale Schwanz der FDP mit dem Hund der Christdemokraten wedeln und nicht andersherum. Auf diese Weise kann der Ausgang der Wahl durchaus als Gradmesser für die Popularität des Neoliberalismus in Deutschland verstanden werden. Weiterlesen