Rot-Grün bündelt in der Schlussmobilisierung deutschlandweit die Kräfte

KreideDer unwürdige Zweitstimmenstreit zwischen den angeblichen „Wunschkoalitionspartnern“ Union und FDP macht deutlich, dass Schwarz-Gelb ein Auslaufmodell ist und auf nichts als den Machterhalt fixiert ist. Anders bei Rot-Grün: Statt sich auf den letzten Metern in schwarz-gelber Manier gegenseitig um die Stimmen aus dem eigenen Lager zu prügeln, gibt es – auch mit Unterstützung von #bewegungjetzt – zwischen Sozialdemokraten und Grünen Schulterschlüsse im ganzen Bundesgebiet. So schließen sich SPD und Grüne in vielen Wahlkreisen zusammen und werben mit viel Verve und vielen guten Argumenten gemeinsam für den Politikwechsel.

Wie bereits im August auf dem bewegungsblog berichtet machen sich beispielsweie in Potsdam die Bundestagskandidaten Andrea Wicklein (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) mit gemeinsamen Aktionen für den rot-grünen Politikwechsel stark. In Recklinghausen setzten die letzten Tage Frank Schwabe (SPD) und Sebastian Ohler (Grüne) ein eindrucksvolles Zeichen für das rot-grüne Kernthema Mindestlohn.

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In Stuttgart hingegen ruft die SPD dazu auf, den Bundesvorsitzenden der Grünen und #bewegungjetzt-Unterstützer Cem Özdemir in seinem Wahlkreis direkt zu wählen. „Ein rot-grünes Signal“ aus Stuttgart, so zitiert die Welt den Kreisvorsitzenden der SPD Dejan Perc. Özdemir hat özdemir mit logogute Chancen, im Wahlkreis „Stuttgart-Süd“ das Direktmandat zu holen. Die SPD-Kandidatin Ute Vogt unterstützt ihn dabei. Die Grünen wiederum Supporten den SPD-Kandidaten im benachbarten Wahlkreis „Nord“.

Im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) gehen Grüne und SPD ebenfalls salzlandkreisgemeinsame Wege: Erststimme für Mario Hennig von der SPD – um dann im Bundestag gemeinsam rot-grüne Kernanliegen umzusetzen. Die Grünen-Kreisvorsitzenden im Salzlandkreis erklären dazu: “Wer den Wechsel will, muss Rot-Grün wählen. Deshalb wollen wir unsere Stimmen zusammen werfen, um gemeinsam einen linken Kandidaten zu wählen.”

offenbach_mit logoIn Offenbach legen Wolfgang Strengmann-Kuhn von den Grünen und SPD-Mann Dirk Gene Hagelstein ihre Kräfte für ein sozialdemokratisches Direktmandat und ein gutes grünes Zweitstimmenergebnis zusammen. Gemeinsam rufen Sie für eine rot-grüne Vertretung von Offenbach im Bund auf.

Gleiche Rechte für Homosexuelle forderte ein rot-grünes Aktionsbündnis in Mainz ein. „Gleiche Liebe, gleiche Rechte“ stellt auch online die rückständigen Ansichten der Bundeskanzlerin zur Gleichstellungspolitik bloß.

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All diese Beispiele legen Zeugnis ab von einem gesellschaftspolitischen Statement: Rot-Grün geht weit über eine reine Zähl- und Zweckgemeinschaften hinaus. Rot-Grün bildet vielmehr eine stabile Wertegemeinschaft mit gemeinsamen Ideen, Idealen und politischen Gestaltungswillen.