Landtagswahl in Bayern: König Horst I abwählen!

Ude und Bause mit BJ Logo

Auch kurz vor der Landtagswahl in Bayern an diesem Sonntag herrscht noch mächtig Bewegung um das Rennen, welches Lager die künftige Regierung des Freistaats stellt: Gut ein Drittel der Wähler bezeichnet sich laut einer aktuellen Emnid-Umfrage noch immer als unentschlossen und wird sich damit erst spontan entscheiden, für wen sie ihr Kreuz machen werden.

Gründe die CSU abzuwählen, gibt es derweil genug. Der Journalist Sebastian Beck hat es in der Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung in seinem Kommentar mit dem Titel “CSU – Partei ohne Plan” treffend beschrieben: Die CSU wirkt immer mehr wie eine “Wahlvereinigung, die politisch flexibel bis hin zur Beliebigkeit und vor allem ganz auf einen Mann ausgerichtet ist: Horst Seehofer”. Dieser Seehofer sei “zu einer Art demokratisch legitimierten Monarchen aufgestiegen”, dem sich Partei und Regierung “geradezu bedingungslos unterworfen” haben. Die CSU habe “programmatisch und personell” wenig zu bieten”, es regiere in München “das angepasste Mittelmaß”. “König Horst I” verzichte bewusst auf “jegliche Vision” und vertraue einzig und allein seinem Machtinstinkt.

So lässt sich kein so wichtiges Bundesland wie Bayern in die Zukunftude mit logo führen, befinden entsprechend die bayrischen Sozialdemokraten und Grünen, die gemeinsam eine echte politische Alternative für Bayern bieten wollen. Der Münchner Oberbürgermeister und Spitzenkandidat der SPD, Christian Ude, bringt es auf den Punkt: „Misswirtschaft, Filz und Machtmissbrauch kann man abwählen – nach 56 Jahren CSU-Dauerherrschaft braucht Bayern den Wechsel! Zusammen mit den Grünen und den Freien Wählern werde ich den Freistaat gerechter und sozialer machen.“ Auch Magarete Bause, Spitzenkandidatin der Grünen, die – wie auch Ude – offiziell #bewegungjetzt unterstützt, zeigt sich  kämpferisch: „Die Menschen in Bayern sind längst weiter als ihre Regierung. Es ist Zeit für frischen Wind. Und für eine neue Regierung.”

Wichtig sei es, jetzt alle Kräfte zu mobilisieren und auch auf die letzen Meter aktiv für einen Regierungswechsel zu kämpfen, heißt es aus den rot-grünen Kampagnenzentralen in Bayern. Nur so sei eine Abwahl von Seehofer und damit ein politischer Neuanfang möglich. Auch SZ-Redakteur Sebastian Beck endet seinen Kommentar mit den Worten: “Einen echten politischen Aufbruch im Freistaat wird es erst dann geben, wenn Seehofer abgedankt hat.” Die Landtagswahl in Bayern am 15. September 2013 geben dazu alle Chancen – auf geht’s!