Startschuss für #bewegungjetzt

bild biergartenGenau 88 Tage vor der Bundestagswahl wurde am Mittwoch, dem 26. Juni 2013 im Biergarten des Berliner Zollpackhofs ein starkes Zeichen für einen politischen Neuanfang gesetzt. Trotz frischer Temperaturen und kurzfristiger Einladung versammelten sich etwa 250 UnterstützerInnen, darunter neben Bundes- und LandespolitikerInnen auch VertreterInnen aus Kunst, Kultur und Medien sowie zahlreiche Interessierte und Neugierige. Mit direktem Blick auf das Kanzleramt wurde um punkt 21 Uhr unter großem Applaus die Website bewegungjetzt.de freigeschaltet – und damit der Startschuss für die Online-Kampagne #bewegungjetzt gesetzt.

Rot-Grünes Manifest als Anfangsimpuls

Die vier InitiatorInnen von #bewegungjetzt, die Publizisten Tobias Dürr und Peter Siller sowie die beiden Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil und Kerstin Andreae, präsentierten zunächst ein rot-grünes Manifest mit dem Titel „Zeit, dass sich was bewegt“. „Deutschland braucht nach Jahren des politischen Stillstandes endlich wieder Bewegung und einen echten politischen Neuanfang. dürr neuEs geht um ein neues Miteinander, um eine andere Politik: „gerechter, moderner, nachhaltiger“, so Tobias Dürr in seiner kurzen Begrüßungsansprache. Rot-Grün ist für die InitiatorInnen aber auch eine Frage der demokratischen Haltung. Peter Siller forderte in seiner Ansprache dazu auf: „jetzt gemeinsam in das Spiel einzugreifen anstatt am Rand zu stehen und über das Ergebnis zu spekulieren. Zeigen wir, dass die Merkelsche Taktik der Demobilisierung nicht hinhaut.“

„Überlassen wir den Wahlkampf nicht den Demoskopen“

Zu den ErstunterzeichnerInnen des knapp 10seitigen Manifests gehören insgesamt 70 startknopfPolitikerInnen, Kulturschaffende und Intellektuelle. Die Initiatoren machten deutlich, dass dasManifest die programmatische Grundlage und gleichzeitig einen entscheidenden Anfangsimpuls darstelle. So gehe es in den kommenden Wochen bis zur Bundestagswahl darum „gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bewegen und zu mobilisieren. Überlassen wir den Wahlkampf nicht den Demoskopen.“ Mit diesen kämpferischen Worten beendete Hubertus Heil die Kurzansprache der InitiatorInnen.

Dass der politische Wille für einen rot-grünen Aufbruch auch in der Führung von Parteien und Fraktionen stark ist, zeigten auch die anschließenden Redebeiträge von Kathrin Göring-Eckhard, Frank-Walter Steinmeier, Jürgen Trittin und viele andere. trittin KGE und FWSDie gemeinsame Grundbotschaft aller Beiträge des rot-grünen Spitzenpersonals: Rot-Grün ist weit mehr als eine Zweckgemeinschaft, es ist ein gesellschaftlich notwendiges Bündnis. Rot-Grün steht für ein neues Politikangebot, einen neuen Politikstil. Und: Eine rot-grüne Mehrheit ist möglich – muss aber auch hart erkämpft werden.

Weit über den Erwartungen

Dass erfolgreiches Kämpfen und Gewinnen nur gemeinsam mit vielen tafelrot-grünen Mitstreiterinnen und Mitstreitern im ganzen Land möglich ist, unterstrich Kerstin Andreae nochmal in ihrem leidenschaftlichen Schlussappell: „Es geht um viel am 22. September. Alle sind aufgerufen und herzlich eingeladen, sich der Initiative #bewegungjetzt anzuschließen und sich so für den Neuanfang stark zu machen. Rausreden kann sich keiner.“

postkarten

Pünktlich um 21 Uhr wurde dann die Website bewegungjetzt.de freigeschaltet. Die Erwartungen wurden weit übertroffen: Noch am selben Abend besuchten über 1000 Neugierige die Homepage, bereits in den ersten Stunden konnten einige Hundert Unterstützer verzeichnet werden.

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